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Nach Tauchfahrt mit Mini-U-Boot: Baikalsee nicht verschmutzt |
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Geschrieben von: RIA Novosti
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| |  Gefrorener Baikal Der Baikalsee ist weiterhin ein ökologisch reiner Binnensee: Bei dessen Erforschung mir den "Mir"-Tieftauchgeräte sind keine Menschenspuren entdeckt worden.
Das sagte der Chef der russischen Naturschutzbehörde (Rosprirodnadsor), Wladimir Kirillow, am Freitag nach einem persönlichen Tauchgang mit einem Mini-U-Boot in 781 Meter Tiefe im Baikalsee.
Der ökologische Zustand des weltweit größten Süßwassersees hatte in den vergangenen Jahrzehnten große Besorgnis bei den russischen und den internationalen Umweltorganisationen hervorgerufen. Als Hauptbedrohung galt das 1966 in Betrieb genommene Zellstoff- und Papierfabrik, die im Jahr 2008 auf abwasserfreie Produktion umgestellt wurde.
"Wir haben beim Tauchgang keinerlei Merkmale von Menschentätigkeit in diesem Bereich beobachtet. Der Baikal kann als ein ökologisch reiner Binnensee mit klarem Wasser und den darin lebenden Organismen gelten", sagte Kirillow.
Dem Experten zufolge erklärt sich die Reinheit des Baikalsees vermutlich mit den im Tiefwasser lebenden Mikroorganismen und Tieren.
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