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Zellulosefabrik verschmutzt Baikalsee wieder |
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|  Sie dampft wieder - die Zellulosefabrik in Baikalsk Noch läuft die Zellulosefabrik am Baikalsee im Testbetrieb. Umweltschützer haben gegen die Wiedereröffnung der Fabrik Klage eingereicht, doch das Gericht hat die Anhörung verschoben und die Fabrik wird den Vollbetrieb wohl vorher aufnehmen.
Die Zellulosefabrik am Baikalsee ist der größte Verschmutzer des tiefsten Sees der Erde. Ungefiltert leitete die Fabrik Jahrzehnte lang die Abwässer vom Bleichprozess in den Baikal. Vor einigen Jahren ist es Umweltschützern gelungen, der Fabrik von Milliardär Oleg Deripaska das Bleichen der Zellulose untersagen zu lassen. Der Verkauf ungebleichter war unrentabel und so musste die Fabrik im vergangenen Jahr schließen. Aus Angst vor sozialen Protesten; in der Fabrik arbeiten mehrere Tausend Menschen; hat Premier Wladimir Putin Ende vergangenen Jahres das Bleichverbot wieder aufgehoben. Begründung: Der Baikal sei nicht so verschmutzt, wie befürchtet. Mit anderen Worten, er verträgt noch ein bisschen Dreck.
Russische Umweltschützer haben gegen die Entscheidung vor dem Obersten Gericht geklagt, doch das Gericht hat die Anhörungen nun auf den 15. Juni verschoben. In der Zwischenzeit will die Fabrik den Vollbetrieb wieder aufnehmen.
Quelle: www.aktuell.ru
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